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Von Gronau nach Gizeh I

Iü üü II üüü III




Ansichtige vergoldete Figur ( Replik einer ägyptischen Gottheit) wurde am 13. April 2006 in Gronau zu Ehren der van Delden Pyramide ausgesetzt. Diese Figurine steht inmitten des Landesgartenschaugeländes und gedenkt all der ebenso schönen wie vergänglichen Dinge dieser Tage. Sie ist Bestanteil meiner dreiteiligen Osterüberraschung 2006.

Als Photoedition ist das Abbild in verschiedenen Formaten erhältlich...(siehe dazu unten)

 

 

 

Von Gronau nach Gizeh
oder dreierlei Figuren nähern den haltlosen Städtevergleich. (Lara Tatiz 2006)

In Gronau steht eine 14 Meter hohe Pyramide, welche von faktorgruen für das Geschlecht der van Deldens (der großen alten Industriellen und Herren der Stoffe und des Handels der Stadt Gronau) erbaut wurde. Nun ehrt die Pyramide das industrielle Geschlecht und gedenkt damit auch der angebrochenen schlechteren Zeiten, weil dort, wo früher gearbeitet wurde, heute eine Parkanlage grünt (und schönt - sich selber, die Stadt, den Park....)

Gleiches in Gizeh. Hier ehren dreierlei Pyramiden berühmte Geschlechter einer bereits ausgestorbenen Kultur. Die höchste Pyramide misst heute 137 Meter und besitzt immerhin eine formale Freundschaft zum Gronauer Zitat von Günther Holder (faktorgruen).

In Zeiten von modischer Globalisierung und globaler Moden inszeniert Ruppe Koselleck einen figurativen Städtevergleich. Was die Sphinx der Cheopspyramide sind dreierlei Figuren im Park rund um die Pyramide - den Gronauern eine Zierde.
Drei vergoldete Göttinnen ägyptischer Herkunft und Geschichte wurden von Koselleck im Parkgelände zurückgelassen.

Die FinderInnen dürfen die wertvollen Repliken der noch viel wertvolleren Originale behalten. Die Figuren sind nicht vergraben sondern stehen offen umher und beziehen einen kulturell hochwertigen Standpunkt.

Diese Aktion fördert nicht nur die angewandte Aufmerksamkeit und die besondere Beobachtungsgabe alltäglicher Umgebung durch Parkflaneure und Passanten, die zu Entdeckern werden können,
sondern es finden sich neuartige und gänzlich unwestfälische Souvenire im Herzen des alten Landesgartenschaugeländes.

Die alltägliche Umgebung mit überraschenden Momenten anzureichen, gehört zu den Zielen Koselleck´scher Kunstauffassung. Die globale Gleichwertigkeit der göttlichen Statuetten verweist auf eine Welt, die überall zeitgleich eine uns beeinflussende ist. Produzierte man dereinst Stoffe in Gronau, so später in Ägypten und heute ists auch da schon zu teuer. Man geht nach China.

Die Symbole aller Länder verschmelzen zu einer Lokalkultur zusammen, die den Unterschied von Westfalen und ägyptischer Wüste dennoch nicht wirklich aufzulösen versteht. Gronau liegt seit der Delden´schen Pyramide und spätestens seit Koselleck´s drei vergoldeten Ägypterinnen im einzig echten und wahren
WELTFALEN. Doch Vorsicht ist geboten und nicht alles, was glänzt, ist gold.

Suchen und finden Sie Götter im weltfälischen Parkgelände der LAGA 2003.

© Lara Tatiz über Ruppe Koselleck 2006

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Gizeh ist eine Photoedition. Photoeditionen sind auf Lebenszeit limitierte Abzüge in auszuhandelnder Größe.
Ein 10 x 15 cm Abzug grahmt, standartisiert und signiert kostet: siehe unten
Auch diese Photoedition ist ein Bestandteil der permanenten Subskulpturenprojekte unserer Tage (heute).



Preis pro gerahmten standartisierten 10 x 15 Abzug: 20 Euro .......................( unsigniert 17,50 Euro !)
Versand 145 Cent.
Preis pro gerahmten standartisierten 13 x 18 cm Abzug: 25 Euro .......................... (nur signiert erhältlich !)
Versand 145 Cent

Bestellungen oder Formatwünsche richten Sie bitte an ruppe@koselleck.com

Aktuelle Ausstellung
/actual exhibition
 
Epische Intervention +++ Verkehrshindernis +++ Von Gronau nach Gizeh